Jugendliche Flüchtlinge krankenhausreif geschlagen – aber warum sich darüber aufregen

Fünf jugendliche Flüchtlinge werden in der Nacht zum 26. Oktober 2014 auf dem Kiez zusammengeschlagen und schwer verletzt. Kurz danach lautet es, Zuhälter hätten zur Selbstjustiz gegriffen, weil die Jugendlichen Freier beklaut hätten und die Polizei wochenlang nicht reagiert hätte. Und danach – nichts mehr. Nichts?!
Was wäre wohl passiert, wenn die Opfer (weiße) Jungs aus Pöseldorf gewesen wären? Wäre die Sache dann medial auch so schnell erledigt gewesen? Oder hätten sich Mopo und Co. entsetzlich empört? Weil Selbstjustiz nämlich illegal ist, weil die Polzei mutmaßlich zu spät reagiert hat, weil es ein Jugendstrafrecht gibt und kein Faustrecht gilt. Vielleicht hätte sich die Polizei bei Pöseldorfer Jungs auch damit zitieren lassen, dass Selbstjustiz niemals ein Mittel ist, sondern Betroffene immer Anzeige erstatten sollen.
Aber es waren ja keine Pöseldorfer Jungs, sondern jugendliche Flüchtlinge, die mutmaßlich kriminell sind und vorher schon auffällig waren, wie sich die Mopo gar nicht schnell genug beeilen kann, darzustellen. Die Empörung bleibt aus, stattdessen werden Unterkünfte jugendlicher Flüchtlinge stärker von den Bullen überwacht ….

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